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Mittwoch, 16. Januar 2013

Jugendschutzgesetz

Der Vater eines Chilenischen Freundes (also nicht meines Austauschschülers) wurde... vor zwei Tagen in Chile auf der Straße erschossen. Ein paar Jugendliche zwischen 14 und 16 wollten sein Handy und erschossen ihn dann. Und sein kleiner zehjähriger Sohn stand daneben.  So was ist echt bestürzend, vor allem wenn man die Betroffenen vom Sehen kannte und selbst schon durch diese Straße mit Handy und Spiegelreflex gelaufen ist. Und dann sind die Täter auch selbst noch Kinder. In dieser Welt läuft einfach so viel schief. Und es trifft so gut wie immer die, die es auf keinen Fall verdient haben. 
....und dann ist da noch die Frage was einem 14-jährigem Kind passieren muss damit es tötet. 
 Und was anderen Leuten passieren muss, dass sie mit 15 Jahre drogenabhängig sind, dass sie sich jedes Wochenende bis zum Koma trinken, dass sie dealen, rauchen, klauen, sich zurückziehen, Suizid mit 12 begehen oder andere kaputt prügeln. 
Wie verkommen muss diese Welt sein in der wir aufwachsen.

Montag, 5. November 2012

Augen Auf!


Seine Abschiedsbrief. Der Niederländer Tim nimmt sich aus Verzweiflung das Leben.

Jeder ist für seine Mitmenschen verantwortlich. Jeder. Niemand kann sich dieser Verantwortung entziehen. Wer sieht, hört, oder auf einem anderen Wege mitbekommt das ein anderer Mensch angegriffen wird, muss handeln. Man kann wohl davon sprechen, dass eine Gesellschaft, die so aufgeklärt und erzogen ist wie die heutige und etwas derartiges trotzdem zulässt, sehr enttäuscht. Soziales Engagement muss wieder mehr zur Geltung kommen. Und sei es nur durch die Entkräftigung oder das "Melden" eines Kommentars, der Andere verletzt, der in seinen Grundzügen die unantastbare Würde des Menschen verletzt, die durch den §1 GG die Grundlage jedes Miteinanders ist. Augen Auf! http://bit.ly/StQnUI

Dienstag, 11. September 2012

9/11

-In Gedenken an die ca. 3000 Opfer-
Selbst für mich, obwohl ich mich an die Fernsehbilder, die ich damals gesehen habe, kaum noch erinnern kann, ist und bleibt dieser Dienstag immer ein tiefer Cut in die Gesellschaft, ein tiefer Verlust für einen jeden.

Auch wenn ich den "big apple" noch nie selbst besucht habe, keinerlei Verbindungen habe zu den Opfern, zu den Angehörigen, zu Amerika, so empfinden wir doch alle das Gleiche, wenn wir auf die beiden Lichtstrahlen am Ground Zero blicken, wenn wir die Bilder von den Rauchsäulen sehen. Unbeachtet von politischer Bedeutung und Folgen ist es doch auch ein Zeichen des Zusammenhalts geworden. 
Allerding appelliere ich auch alle anderen Ereignisse, die im "Hinterhof" des öffentlichen Interesses vorbeigleiten, die selbe Bedeutung zukommen zu lassen.

 "Die Erinnerungen verschönern das Leben, 
aber das Vergessen allein macht es erträglich. "
Honoré de Balzac, frz. Schriftsteller


Mittwoch, 5. September 2012

"Es ist leichter, ein Atom zu zertrümmern, als ein Vorurteil"
Albert Einstein